Über mich
Ich begleite Menschen, die nach außen funktionieren und innerlich längst an ihre Grenze gekommen sind. Dass ich das kann, hat einen Grund: Ich war selbst an diesem Punkt, an dem der Körper die Entscheidung trifft, die man selbst nicht treffen will.
Meine Geschichte
Als nichts mehr ging
Mit Anfang dreißig habe ich erlebt, was passiert, wenn man die Warnsignale des eigenen Körpers über Jahre ignoriert. Auf einen langen Zustand von Dauerstress und Erschöpfung folgte erst ein Burnout und schließlich eine schwere Erkrankung, die mich auf die Intensivstation brachte. Es stand nicht fest, ob ich überlebe.
Ich hatte vorher genau das getan, was viele meiner Klienten heute tun: funktionieren, durchhalten, weitermachen. Keine Zeit für Schwäche, keine Zeit für mich. Bis mein Körper die Reißleine zog, weil ich es selbst nicht tat.
Heute, über zwanzig Jahre später, bin ich gesund. Ich steige auf Berge, fahre Rennrad, mache Kraftsport, bin jeden Tag in Bewegung. Nicht als sportliche Leistung, sondern als Beweis dafür, dass sich ein Körper erholen kann, wenn man endlich versteht, was er braucht.
Was ich daraus gelernt habe: Körper und Psyche sind dasselbe System
Dieser Weg zurück war kein Zufall und kein Glück. Er war Arbeit. Tiefe Auseinandersetzung mit den eigenen Mustern, ihrer Herkunft und ihrem Preis. Dabei habe ich eine Erkenntnis gewonnen, die meine Arbeit bis heute prägt: Was wir emotional nicht verarbeiten, landet irgendwann im Körper. Erschöpfung, Schlafprobleme und körperliche Symptome sind selten das eigentliche Problem. Sie sind das Signal.
Solange ich die Ursache meiner Erschöpfung im Außen gesucht habe, war ich machtlos. Erst als ich Verantwortung für meinen Zustand übernahm, hatte ich das Steuer wieder in der Hand. Verantwortung übernehmen ist dabei nicht dasselbe wie Schuld tragen. Dieser Unterschied hat alles verändert.
Was der Leistungssport mich gelehrt hat
Neben meiner Arbeit als Coach komme ich aus dem Leistungssport. Ich bin ausgebildete Sporttrainerin und habe über viele Jahre Profis im Radsport begleitet, darunter deutsche Meister und Juniorenweltmeister, bei nationalen und internationalen Wettkämpfen. Meine eigenen Söhne sind diesen Weg bis in den Profiradsport gegangen. Ich habe sie als Mutter, Wegbegleiterin und Trainerin über Jahre begleitet.
Im Leistungssport gibt es keine Romantik, nur Ergebnisse. Und genau dort habe ich gesehen, was wirklich zählt: Die Besten sind nicht die Härtesten. Es sind die, die wissen, wann sie Gas geben und wann nicht. Die ihre Warnsignale kennen und früh reagieren, statt über ihre Grenze zu gehen. Hochleistung braucht Erholung. Das gilt für Weltmeister genauso wie für jeden, der im Beruf und im Leben über seine Grenzen geht.
Wie ich heute arbeite
Heute bringe ich beides zusammen: das Wissen aus dem Hochleistungssport und meine eigene Erfahrung damit, wie man aus einer tiefen Krise zurückfindet.
Als Nervensystemtrainerin und Mentalcoach arbeite ich mit Menschen nicht an Symptomen, sondern an der Ursache. Mental und über den Körper.
Ich gebe keine Motivationssprüche und keine Patentrezepte. Wir schaffen Klarheit über das, was dich belastet, und über das, was dich wieder trägt. Damit du dich auch dann selbst regulieren kannst, wenn es schwer wird. Gerade dann.
Jeder Mensch trägt enorme innere Kraft in sich
Ich glaube fest daran, dass in jedem von uns eine immense Stärke steckt. Diese Kraft wird sichtbar, sobald wir bereit sind, Veränderungen annehmen und an uns selbst zu glauben.
Lernen wir uns kennen
In einem kostenlosen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, ob und wie ich dich unterstützen kann.